Unterzeichnung der Flächenüberlassung

Neue Volksbund-Gemeinschaftsgrabstätte auf dem Waldfriedhof

5. November 2009

Der Waldfriedhof in der Heerstraße ist einer der schönsten Friedhöfe Berlins. Das findet nicht nur Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler, sondern auch der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Dort entsteht die erste Gemeinschaftsgrabstätte für Förderer und Stifter der Stiftung Gedenken und Frieden, die sich für den Volksbund engagiert haben. Am 6. November 2009 wurde der Vertrag von Baustadtrat Gröhler, dem Stiftungs-Vorstandsvorsitzenden und Volksbundpräsidenten Reinhard Führer sowie Detlef Dzembritzki, dem Vorsitzenden des Landesverbandes Berlin, im Rathaus des Bezirks besiegelt. Damit wurde der Weg frei für den ersten Spatenstich am Volkstrauertag. Viele Menschen befürchten, dass die Erinnerung an sie nach ihrem Tod verblasst. Auf einer Gemeinschaftsgrabstätte wird nicht nur das Grab gepflegt, sondern auch die Erinnerung. „So sorgt der Volksbund auf Wunsch für seine Stifter über deren Tod hinaus“, erklärt Andree M. R. Schulz, Leiter der Stiftung Gedenken und Frieden, die für die Anlage verantwortlich ist. Die erste Beisetzung findet noch im November statt. Die Gemeinschaftsgrabstätte auf dem Waldfriedhof Heerstraße liegt in unmittelbarer Nähe einer Kriegsgräberstätte – so bleibt der Bezug zum Hauptanliegen auch hier gewahrt. In der Nähe dieses Friedhofs war übrigens ab 1919 die erste Geschäftsstelle des Volksbundes. 

Christoph Blase 

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